Brückeneubau in „Nennigmühle“ auf den Weg gebracht
• Staatssekretär Roland Werner aus dem SMWA informiert sich vor Ort
• Planung für einen Brückenneubau in „Nennigmühle“ und die Begradigung
des Straßenverlaufes haben begonnen
• aufwendige Umweltverträglichkeitsprüfung erhöht die Planungszeit
• Baubeginn voraussichtlich erst ab 2013 / Bauzeit von 1 Jahr geplant
Die Talstraße S 223 von Pockau nach Olbernhau ist eine der wichtigsten Verkehrsadern ins
obere Erzgebirge nach Seiffen. Besonders im Winter, wenn die B 171 durch Schneeverwehungen
in Ansprung gesperrt ist, wird die Straße über Nennigmühle eine wichtige Verbindung
nach Marienberg und Chemnitz. Seit Jahrzehnten ist der marode Bauzustand der Brücke
mit den Einschränkungen der Nutzbarkeit und Verkehrssicherheit in Nennigmühle zu
beklagen. In den vergangenen Jahren waren leider wenig Aktivitäten von Seiten der Straßenbauverwaltung zu erkennen, diesen Zustand zu verändern. Vor zwei Jahren hatte auch
die FDP-Ortsgruppe aus Olbernhau auf diesen unbefriedigten Straßenzustand hingewiesen
und die Politik um Hilfe gebeten. Der FDP-Landtags- und Bundestagabgeordneten der Region
Tino Günther und Heinz-Peter Haustein versprachen sich der Sache anzunehmen. Mit
dem Wahlerfolg der FDP in Sachsen bestehen nun mehr Möglichkeiten, die Wirtschaft und
Infrastruktur im Erzgebirge mit zu gestalten und zu verbessern.
Am 20.08.2010 fand an der Brücke in „Nennigmühle“ ein Ortstermin unter Leitung des
Staatssekretärs Roland Werner (FDP) aus dem Sächsischen Ministerium für Wirtschaft,
Arbeit und Verkehr statt. Vor Ort waren auch der FDP-Landtagsabgeordnete Tino Günther,
Frank Petzold vom Straßenbauamt Plauen, die Bürgermeister Heiko Friedemann aus Pockau,
Dietmar Georgi aus Zöblitz, Heinz Seidler aus Seiffen, der Referatsleiter für Kreisplanung/
Wirtschaft des Landratsamtes Christoph Stahl sowie Mitglieder der FDPOrtsgruppe
aus Olbernhau.
Die Politiker und Fachleute waren sich angesichts der Schäden an der Brücke und Verkehrseinschränkungen einig, dass der Neubau in Nennigmühle eine hohe Priorität hat.
Pockaus Bürgermeister erläuterte sehr eindrucksvoll die Wichtigkeit der Straße für die Region
und als grenzübergreifende Trasse von Flöha-Augustusburg-Pockau-Olbernhau nach
Tschechien. Auch der Referatsleiter des Landratsamtes unterstützte diese Aussage und
verwies auf die notwendige Verbesserung der Infrastruktur für den Wirtschaftsstandort
„Erzgebirge“. Abwanderung von Bevölkerung und Wirtschaft gehen einher mit unzureichenden
Verkehrsanbindungen. Frank Petzold vom Straßenbauamt Plauen versprach die
Planungen für den Brückenneubau zügig voranzubringen.




