Brückeneubau in „Nennigmühle“ auf den Weg gebracht

20. August 2010
von Kreisverband

 

• Staatssekretär Roland Werner aus dem SMWA informiert sich vor Ort

• Planung für einen Brückenneubau in „Nennigmühle“ und die Begradigung

des Straßenverlaufes haben begonnen

• aufwendige Umweltverträglichkeitsprüfung erhöht die Planungszeit

• Baubeginn voraussichtlich erst ab 2013 / Bauzeit von 1 Jahr geplant

Die Talstraße S 223 von Pockau nach Olbernhau ist eine der wichtigsten Verkehrsadern ins

obere Erzgebirge nach Seiffen. Besonders im Winter, wenn die B 171 durch Schneeverwehungen

in Ansprung gesperrt ist, wird die Straße über Nennigmühle eine wichtige Verbindung

nach Marienberg und Chemnitz. Seit Jahrzehnten ist der marode Bauzustand der Brücke

mit den Einschränkungen der Nutzbarkeit und Verkehrssicherheit in Nennigmühle zu

beklagen. In den vergangenen Jahren waren leider wenig Aktivitäten von Seiten der Straßenbauverwaltung zu erkennen, diesen Zustand zu verändern. Vor zwei Jahren hatte auch

die FDP-Ortsgruppe aus Olbernhau auf diesen unbefriedigten Straßenzustand hingewiesen

und die Politik um Hilfe gebeten. Der FDP-Landtags- und Bundestagabgeordneten der Region

Tino Günther und Heinz-Peter Haustein versprachen sich der Sache anzunehmen. Mit

dem Wahlerfolg der FDP in Sachsen bestehen nun mehr Möglichkeiten, die Wirtschaft und

Infrastruktur im Erzgebirge mit zu gestalten und zu verbessern.

Am 20.08.2010 fand an der Brücke in „Nennigmühle“ ein Ortstermin unter Leitung des

Staatssekretärs Roland Werner (FDP) aus dem Sächsischen Ministerium für Wirtschaft,

Arbeit und Verkehr statt. Vor Ort waren auch der FDP-Landtagsabgeordnete Tino Günther,

Frank Petzold vom Straßenbauamt Plauen, die Bürgermeister Heiko Friedemann aus Pockau,

Dietmar Georgi aus Zöblitz, Heinz Seidler aus Seiffen, der Referatsleiter für Kreisplanung/

Wirtschaft des Landratsamtes Christoph Stahl sowie Mitglieder der FDPOrtsgruppe

aus Olbernhau.

Die Politiker und Fachleute waren sich angesichts der Schäden an der Brücke und Verkehrseinschränkungen einig, dass der Neubau in Nennigmühle eine hohe Priorität hat.

Pockaus Bürgermeister erläuterte sehr eindrucksvoll die Wichtigkeit der Straße für die Region

und als grenzübergreifende Trasse von Flöha-Augustusburg-Pockau-Olbernhau nach

Tschechien. Auch der Referatsleiter des Landratsamtes unterstützte diese Aussage und

verwies auf die notwendige Verbesserung der Infrastruktur für den Wirtschaftsstandort

„Erzgebirge“. Abwanderung von Bevölkerung und Wirtschaft gehen einher mit unzureichenden

Verkehrsanbindungen. Frank Petzold vom Straßenbauamt Plauen versprach die

Planungen für den Brückenneubau zügig voranzubringen.

 

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